| Frühe Vorfahren der Familie Maaß | |
Über die Vorfahren meiner Urgroßeltern Fraedrich
ist uns kaum etwas bekannt, was über die Daten in meinem "Kleinen
Ahnenpaß" (für mein Abitur
1944 in Belgard erstellt) hinausgeht. Jedenfalls kann man vermuten, daß
diese auch schon vor der uns namentlich bekannten, in der ersten Hälfte
des
1573 war Marten Maaß (II) auf einem von seinem Vater ererbten Hofe als Vollbauer ansässig. Peter Maaß (V), der erste urkundlich nachweisbare Vorfahre, war höchstwahrscheinlich sein Urenkel. Bis 1945, bis zur Vertreibung durch Polen, war ein Bauernhof in Henkenhagen-Ziegenberg im Besitze seiner Nachkommen. Der Boltenhager Hauptstamm teilte sich, soweit sich ermitteln ließ, um 1700 in den Henkenhager und den Ziegenberger Stamm. Sicherlich zweigten noch weitere Familien aus ihm ab, denn es gab damals noch mehr Familien mit dem Namen Maaß. Aber diese konnten bisher nicht in die Stammfolge eingegliedert werden. Aus dem Henkenhager Stamm gingen um 1750 der Ulrichshofer, der Ostfriesische und der Henkenhager Ast hervor. Nur die Stammfolgen des Boltenhager Hauptstammes, des Henkenhager Stammes und des Ostfriesischen Astes sind hier zusammengestellt worden. Der Stammvater dieses Astes, Jacob Maaß (VIII a), ließ sich um 1770 in Hannover nieder. Drei seiner Söhne wanderten nach Aurich in Ostfriesland weiter, wo sie 1803, 1805 und 1811 Bürger wurden. Um 1830 zogen zwei Söhne von Christian Maaß (IX a) nach Leeuwarden in Westfriesland. Die Deutung des Namens Maaß, der in den Ländern an der deutschen Ostsee und der Nordsee schon im Mittelalter verbreitet war - noch im 18. Jahrhundert auch als Vorname - ist unsicher. Er wird sowohl auf den Namen des Apostels Thomas (hebr. = Zwilling) zurückgeführt, als auch als Ableitung von dem altdeutschen Namen Mazo, der aus dem 8. Jahrhundert zum ersten Male urkundlich belegt ist (Brechenmacher), erklärt (mazo: Kürzung der Verkleinerungsform magitzo, Stamm mag, zu gotisch und althochdeutsch magan = mögen, vermögen)." [?] Maaß (* um 1510, vor 1573), Bauer im Boltenhagen von Henkenhagen (Kreis Kolberg-Körlin), auf einem Hof, der später Wolfskuhle, dann Ziegenberg und zuletzt Ulrichshof hieß. Martin Maaß d. Ä. (* um 1540 in Kolberg/Körlin, nach 1573 in Kolberg) [BoM Peter Maaß d. Ä. (* um 1570) [BoM Nr. 4736]. Sohn von Martin Maaß d. Ä., Bauer im Boltenhagen von Kolberg (dem späteren Ulrichshof), Ehefrau unbekannt. Besaß 1606 mit dem Ulrichshof ("im Boltenhagen") einen Hof von einer Hägerhufe (40 ha) [DG 1963], 1609 wird im Kirchenbuch von Lassehne mit Peter Maaß erstmals ein Mitglied der Familie in Verbindung mit dem Ulrichshof in Henkenhagen erwähnt. Jakob Maaß d. Ä. (*1601 [1611?] in Henkenhagen, nach 1678 in Henkenhagen) [BoM Peter Maaß d. J. (* um 1640 in Henkenhagen, um 1690 in Henkenhagen) [BoM Martin Maaß d. J. (~1.3.1666 in Lassehne, 18.1.1737 in Henkenhagen) [BoM Nr. 592]. Sohn von Peter Maaß d. J., Kossät auf dem Hofe Nr. 130 Christian Maaß d. Ä. (*27.10.1705 in Henkenhagen, 19.12.1792 in Henkenhagen) [BoM Nr. 296]. Sohn von Martin Maaß d. J., Kossät auf dem väterlichen Hof, seit 1770 Vollbauer auf dem Hof seines Schwiegervaters Christian Maaß d. J. (*26.4.1735 in Henkenhagen, 3.12.1811 auf dem Ulrichshof in Henkenhagen). Sohn von Christian Maaß d. Ä., 1757 Verwalter der Stadt Kolberg auf der Bergschäferei, 1763 Bauer auf dem Ulrichshof in Henkenhagen, nach seiner Teilung nach dem Siebenjährigen Kriege Erbzinsbauer auf dem Ulrichshof, Stammvater des Ulrichshofer Astes der Famile Maaß. Verehelicht mit Marie Elisabeth Glander (*18.4.1736 in Henkenhagen, 21.9.1807 in Henkenhagen) [Schacht 2002]. Sie hatten ebenfalls zehn Kinder. Gottlieb Maaß (*19.9.1778 auf dem Ulrichshof in Henkenhagen, 7.12.1844 auf dem Ulrichshof in Henkenhagen). Sohn von Christian Maaß d. J., jüngstes von zehn Kinder Verehelicht im Jahre 1800 mit Johanne Finger (*23.3.1782 in Schübben bei Zanow, 29.9.1870 auf dem Ulrichshof in Henkenhagen) [Schacht 2002]. Sie hatten zwölf Kinder. Wilhelm D. Maaß (*5.10.1804 auf dem Ulrichshof in Henkenhagen, 19.8.1887 auf dem Ulrichshof in Henkenhagen). Sohn von Gottlieb Maaß, als drittes von zwölf Kindern geboren. Verehelicht mit Sophie H. Busch (*13.8.1817 in Bullenwinkel bei Kolberg, 22.4.1842 auf dem Ulrichshof in Henkenhagen, wahrscheinlich nach der Geburt des vierten Kindes) [Schacht 2002]. Als erstes von vier Kindern wurde mein Urgroßvater Johann Eduard Leopold Maaß, *29.08.1838 auf dem Ulrichshof in Henkenhagen, Dez. 1917 in Lülfitz, geboren, als zweites Kind sein Bruder Johann Hermann Maaß, *24.5.1839 ebenfalls auf dem Ulrichshof in Henkenhagen. Hermann gelangte durch seine Heirat (18.12.1861) mit Auguste Karoline Westphal, *20.12.1833 in Alt-Banzin / Krs. Köslin, 17.6.1903 in Köslin, in den Besitz eines alten Wendenhofes in Alt-Banzin, der seit dem Von Anne Lange (1714-1786), Ehefrau von Christian Maaß Hermann Lange [BoM Nr. 9504]. Vater von Joachim Lange, Bauer, 1563 Kirchenvorsteher. Joachim Lange (*1570 in Henkenhagen) [BoM Nr. 4752]. Vater von Jacob Lange d. Ä., Bauer, besaß eine Hägerhufe (40 ha) [DG 1963]. Ehefrau unbekannt. Jacob Lange d. Ä. (*1610 in Henkenhagen, 1674 in Henkenhagen) [BoM Nr. 2376]. Vater von Hans Lange, Bauer. Verehelicht mit Marie Saß (1674 in Kolberg vor dem Mühlentor als Hexe verbrannt) [BoM Nr. 2377]. Hans Lange (*1640 in Henkenhagen, 1726 in Henkenhagen) [BoM Nr. 1188]. Vater von Jacob Lange d. J., Ehefrau unbekannt. Der älteste Hof in Henkenhagen [Kolberger Zeitung 1939]. Martin Treichel [BoM Nr. 1190]. Vater von Dorothea Treichel, Bauer zu Schreitstaken. Jacob Lange d. J. (~16.2.1691 in Lassehne, 14.1.1767 in Henkenhagen) [BoM Nr. 594]. Vater von Anne Lange, Vollbauer. Verehelicht am 22.10.1712 in Schreitstaken (Krs. Köslin) mit Dorothea Treichel (*26.9.1689 in Schreitstaken, 11.1.1771 in Henkenhagen) [BoM Nr. 595]. BoM: Book of Maass. Auszüge hieraus von Michael
Beuss in Form einer genealogischen Datenbank unter http://beuss.cjb.net veröffentlicht. |
|
Eleonore Gürge geb. Maaß |
|